Ein neues Thema bei Sari, passend zu den aktuellen meteorologischen Vorkommnissen. Ich wollte also mit Ákunin eine runde spazieren gehen. Doch vor der Tür angekommen hörte ich ein lautes fluchen und der Herr war schon wieder im Hauseingang gestanden. Auf meine Frage warum er sich so anstelle, folgte nur schweigen…

Wir gingen also wieder hoch in die Wohnung, eigentlich eine gute Entscheidung, denn bei -16°C wollte ich eigentlich auch nicht raus. Ákunin wurde plötzlich sehr gesprächig. Er erzählte von seinem Heimatplaneten und den dort herrschenden klimatischen Bedingungen – und plötzlich konnte ich ihn verstehen. In seiner Heimat herrschen kontinuierlich Temperaturen von um die 50°C! Kein Wunder also das er sich so anstellt.

Da Ákunin ja nun unweigerlich hier bleiben muss, kam mir die Idee, dass ich ihn doch trainieren kann um Wind und Wetter auf der Erde stand zu halten. Gesagt – getan, Ich schnappte mir den Kerl und packte ihn in den Kühlschrank. Zwischen Krautsalat und Knoblauchbutter machte er es sich fröstelnd gemütlich! Nach kurzer Zeit wurde er kühler und aktiver, erkundete den Inhalt des Kühlschrankes.  Doch nach knapp 30 Minuten übermannte ihn die Müdigkeit. Unter einem Berg von Käsescheiben machte es sich Ákunin gemütlich. Als er wieder erwachte, waren wir uns einig, dass er f leißig trainieren würde um bald Wind und Wetter in Deutschland kennen zu lernen.