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Fotografie & Bildbearbeitung in Erlangen

Er hat mich gefunden…

Nachdem ich letztens diese eigenartige Begegnung hatte, ist dieser kleine Typ nicht aus meinem Kopf verschwunden. Ich konnte mir sein Erscheinen nicht erklären. Doch nun ich hatte einige Tage Ruhe, bevor es vor zwei Tagen wieder los ging. Es war am Abend, ich lag bereits im Bett. Das Fenster hatte ich wegen des warmen Sommertages ganz geöffnet um frische Luft in die Lungen zu bekommen. Ich lag auf der Seite, mit dem Gesicht zum Fenster, als ich diese bekannte Silhouette im Halbschlaf wahr nahm. Sofort war ich hell wach, blieb aber regungslos liegen. Schließlich wollte ich den Eindringling ja nicht gleich wieder verscheuchen.

Im Fenster

Er gestikulierte wild mit den Armen, wollte damit wahrscheinlich testen ob ich wach bin oder nicht. “Wie ist er nur hier hoch gekommen”, dachte ich mir, während ich dem aufgeregten Persönchen zusah. Er baute sich triumphierend auf dem Fensterbrett auf, als hätte er einen großen Sieg errungen.

Triumph?!

An mehr kann ich mich nicht erinnern, denn ich bin eigenartiger Weise ganz schnell eingenickt nach diesen Vorfall…

Die Sonne stand am nächsten Tag schon am Himmel und ich öffnete die Augen. Gleich auf den ersten Blick entdeckte ich den Gast. Er war anscheinend von meiner Müdigkeit angesteckt worden, denn viel weiter als am Vorabend war er noch nicht gekommen. Er bemerkte anscheinend, dass ich aufgewacht war. Mit einem galanten Satz sprang er in das Blümchen, dass den Fenstersims ziert, um sich zu verstecken. Ich lies meine Augen halb geschlossen um ihn nicht unnötig zu belasten. Er krallte sich etwas planlos in der kleinen Palme fest um nicht gesehen zu werden. Sein Talent sich zu tarnen war nicht sehr groß.

schlechte Tarnung

Ich blieb weiter regungslos, was ihn zu dem Schluss kommen lies, dass ich doch noch schlafe. Er hangelte sich am Fensterbrett herab.

sportlich, sportlich

Was beim herunter hangeln noch elegant und geschickt aussah, nahm ein unglückliches Ende. Der Kleine verlor den Halt und fiel auf den darunter liegenden Drehknopf der Heizung. An seinem eigenartigen Schrei konnte ich erkennen, dass es sich um ein männliches Wesen handeln musste!

autsch

Das war seine letzte Aktion. Er kippte langsam herunter und fiel auf den Boden. Ich sprang auf um nach ihm zu schauen, als Krankenpfleger hat man ja schließlich das Helfer-Syndrom! Doch als ich auf den Boden schaute, war der kleine schon weg. So schlimm konnte es also nicht sein, wenn er sich noch vor mir retten konnte.

Fortsetzung folgt…

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geposted in Allgemein and Projekte and ákunin by Alexander Kulla on August 4th, 2009 at 10:38.

3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Rinaa (10 comments) Aug 9th 2009

    <):o) totalgenial ich freue mich schon aufs nächstemal.
    Gruss, Rinaa

  2. Andreas (1 comments) Aug 17th 2009

    Ja, wirklich genial! Gute Ideen! Weiter so!


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